Rabutzer Projektzentrum erstmals mit eigenem Stand in Leipzig (LVZ vom 11.10.2018)

Rabutzer Projektzentrum erstmals mit eigenem Stand in Leipzig

Rabutzer Projektzentrum erstmals mit eigenem Stand in Leipzig | © LVZ


„Es ist unser erster eigener Stand“, sagt Elk Messerschmidt höchst erfreut am ersten Messetag der „modell-hobby-spiel“ am vergangenen Wochenende. Der Leiter des Technisch Ökologischen Projektzentrums (TÖP) in Rabutz bietet bereits das fünfte Jahr in Folge Workshops an, doch nun erstmals unter Eigenregie. Bisher war das TÖP am Stand des Eichsfelder Technikherstellers Eitech vertreten.

Jugendliche lernen die Welt kennen

42 Quadratmeter Präsentationsfläche, ein Formel-E-Fahrzeug mit Solarantrieb und das Modell einer voll automatisierten Fertigungsstrecke, dazu unzählige Info-Materialien: Die Besucher des Stands D 08 in Halle 5 können sich so ein Bild von den verschiedenen Angebotsfacetten des Projektzentrums machen. Für aufkommende Fragen stehen neben Messerschmidt Schüler wie Richard Draxler (18) und Marvin Hoffmann (14) bereit. Beide engagieren sich schon länger im TÖP.

Quelle: http://www.lvz.de/Region/Delitzsch/Rabutzer-Projektzentrum-erstmals-mit-eigenem-Stand-in-Leipzig
Zugriff: 25.10.2018 15:40


Rabutzer Schüler stellen auf Messe in Gdynia aus (LVZ vom 23.07.2018)

Rabutzer Schüler stellen auf Messe in Gdynia aus

Rabutzer Schüler stellen auf Messe in Gdynia aus | © LVZ


Für die 13 bis 21 Jahre alten Technikfans aus der Region Delitzsch war schon der Weg in die polnische Hafenstadt in der Nähe von Danzig eine Herausforderung. Zwölf Stunden saßen Richard Draxler, Tom Richter, Sebastian Geisler, Timo Schulz und Anton Strötzel im Zug nach Gdynia. Dorthin waren sie mit Elk Messerschmidt, dem Leiter des technisch ökologischen Jugendprojektzentrums (TÖP) in Rabutz, gereist, um ihr Modell einer vollautomatisierten Fertigungsstrecke auf der ESE 2018 (Expo Sciences Europe) auszustellen.

Jugendliche knüpfen neue Kontakte

„Nach der Ankunft am Dienstag, bauten wir unsere zwei Messestände auf – einen für die Elektro-Flitzer, den die beiden 13-jähigen Anton Strötzel und Timo Schulz betreuten. Der zweite für unsere Fertigungsstrecke, um die sich Richard Draxler (18), Tom Richter (19) und Sebastian Geisler (19) kümmerten“, berichten die Jugendlichen via Mail aus Polen.

Besonders die Fertigungsstrecke sei bei den Besuchen sehr gut angekommen. „Als die kleinen Elektromotoren anfingen zu arbeiten, wurden die Augen bei vielen sehr groß“, schreiben die Schüler. Auch die Formel E-Wagen seien auf reges Interesse gestoßen. „Wir hatten sogar einen Interessenten, der uns umweltfreundliche Akkus bereitstellen wird.“ Die Leiterin einer französischen Gruppe habe die Rabutzer sogar für das Solarcamp im Juni 2019 in Montpellier eingeladen.

Quelle: http://www.lvz.de/Region/Delitzsch/12-Stunden-mit-dem-Zug-nach-Polen-Rabutzer-Schueler-stellen-auf-Messe-in-Gdynia-aus
Zugriff: 25.10.2018 16:00


In Rabutz bringen Landfilmabende die Menschen zusammen (LVZ vom 07.10.2017)

Wolfgang Schilling versorgt die Besucher

Wolfgang Schilling versorgt die Besucher | © LVZ


"Einmal im Monat, immer am ersten Donnerstag, gehen im Bageritzer Weg die Lichter aus. Apfelschorle, Holunderlimonade, Wein, Bier und Cidre werden gereicht, bevor es losgeht: Bewegte Bilder flackern an der Wand und Henry Hübchen berlinert in seiner Rolle als Jaeckie Zucker: „Du hast keene Chance, also nutze sie!“

Eine einfache Idee belebt das Dorf

Das ist auch das Motto des Vereins Dorfgemeinschaft Rabutz: Mit einer simplen Idee, knapp zehn Euro, die an die GEMA für die Vorführung gehen, belebt er das Dorfleben. Das Dorfgemeinschaftshaus wird zum Kinosaal. Kostenlos. Das lockt inzwischen nicht nur einige der 49 Rabutzer, sondern auch Gäste an. Die kurze Umfrage, bevor der Film „Alles auf Zucker!“ von Dani Levy startet, ergibt: Aus Wiedemar sind sie heute, weil es im Amtsblatt stand. Ebenfalls Platz genommen haben zehn Jugendliche, die im Technisch-Ökologischen Projektzentrum die Herbstferien verbringen. „Damit sind die Rabutzer heute sogar in der Unterzahl“, stellt Wolfgang Schilling amüsiert fest.

Quelle: http://www.lvz.de/Region/Delitzsch/In-Rabutz-bringen-Landfilmabende-die-Menschen-zusammen
Zugriff: 23.08.2018 22:30


Sommercamp 2014


Auch im Jahr 2014 führten wir wieder unser Sommercamp "Technik" durch.
In der Zeit vom 21.07.-25.07. bzw. vom 28.07.-01.08. wurde an der Weiterentwicklung der Gartenbahn und dem Weiterbau unseres Miniatur-Dorfes. Desweiteren wurde die Dorfschmiede mit ihrer Inneneinrichtung fertiggestellt
Bei dem schönem Wetter gab es auch wieder einen Ausflug ins Felsenbad Landsberg fahren und die verschiedenen E-Fahrzeuge kamen zum Einsatz.
Die Ergebnisse können sich selbstverständlich im Technisch-Ökologischem Projektzentrum Rabutz angesehen werden. Kontaktieren Sie uns

Erster Mitteldeutscher Konstruktionswettbewerb 2014


Vom 06.07. bis 12.07.2014 traffen sich 30 junge Leute aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen zum ersten Mitteldeutschen Konstruktionswettbewerb.
Nachdem der Verein der Ingenieure, Techniker und Wirtschaftler in Sachsen e.V. (VITW) und der Landesverband der Sächsischen Jugendbildungswerke e.V. (LJBW) sechs Jahre hintereinander den Sächsischen Konstruktionswettbewerb erfolgreich durch geführt haben, hat sich der VITW entschlossen, gemeinsam mit dem Verein der Ingenieure und Techniker in Thüringen e.V. (VITT)
und dem Technikförderverein Halle den ersten Mitteldeutschen Konstruktionswettbewerb durchzuführen.
Als Schirmherr wurde Dr. M. Rößler, der Präsident des sächsischen Landtages gewonnen.
Der Wettbewerb wird wie in den letzten 6 Jahren mit den Metallbaukästen der Firma eitech-Modelle GmbH Pfaffschwende durchgeführt. Auch für dieses Jahr hat die Firma Eitech die kostenlose Lieferung der Baukästen zugesagt.
Dieser Wettbewerb wird erstmalig auf einem höheren Niveau durchgeführt.
Bisher wurden die Modelle immer mit der Kabelfernsteuerung betrieben, in diesem Jahr soll das Modell von einem Computer gesteuert werden.
Damit wollen wir vor allem auf den wachsenden Bedarf der Wirtschaft nach Computerexperten - die mehr können als Medien- oder Wirtschaftsinformatik reagieren.
Schüler sollen erleben, welchen Spaß es macht, ein System zu entwickeln, das Maschinen steuert.

Die Jugendlichen erhielten eine Logistikaufgabe, bauen dazu das entsprechende Transportsystem und müssen eine geeignete Lagersoftware schreiben. Die Software ist so aufzubauen, dass ein einfacher Lagerarbeiter vom Computer aus die Aus- und Einlagerung der Teile (9 Lagerfächer) organisieren kann und immer den Bestand im Überblick hat.
Für die Ansteuerung durch den Computer wurde von der Firma Watterott in Leinefelde eine Schnittstelle entwickelt und gefertigt. Diese Schnittstelle auf der Basis eines Arduino-Shield wird ebenfalls für den Wettbewerb kostenlos zur Verfügung gestellt.
Das Sieger-Team war vom 07.09. – 12.09. auf der ESE 2014 Zilina in der Slowakei und trug dort seine Ergebnisse technikinteressierten jungen Leuten aus ganz Europa vor.

Im folgenden Video ist das für die ESE 2014 überarbeitete Sieger-Modell in Aktion zu sehen:



Solltet ihr euch auch für Technik interessieren, schaut doch einfach vorbei: TÖP Rabutz

Vom Konstruktionswettbewerb zur ESE 2014
(Europäische Leistungsschau "Jugend -Wissenschaft und Technik)"

Vorführung des Siegermodells aus dem Vorjahr

Vorführung des diesjährigen Siegermodells

Unser Stand


Die ESE 2014 fand in diesem Jahr in Zilina in der Slowakei statt. Es trafen sich ca. 300 Schüler und Studenten aus 23 Länder Europas und aus Mexiko. Wir haben zwei Exponate präsentiert:
Den Raketentransporter, der schon auf der Spielzeugmesse in Nürnberg von Eitech gezeigt wurde und das Siegerexponat des ersten Mitteldeutschen Konstruktionswettbewerbs, das computergesteuerte Hochregallager. Beide Exponate wurden mit Konstruktionselementen des Metallbaukastens der Firma EITECH GmbH Pfaffschwende in Thüringen gebaut. Während der Raketentransporter mit Kabelfernbedienungen gesteuert wurde haben wir für das Hochregallager die Computerschnittstelle "Roboter-Controller" der Firma Watterott Electronik aus Leinefelde verwendet. Diese Schnittstelle, die es erlaubt 4 Motoren in beiden Drehrichtungen in 255 Geschwindigkeitsstufen zu fahren und 8 Lichtschranken abzufragen, wurde von der Firma Watterott Elecktronik nach unseren Erfahrungen und in enger Zusammenarbeit mit uns produziert.
Der Vorgänger dieser Schnittstelle wurde noch von dem Parallelbord betrieben. Da aber die Mehrheit der Laptops nur noch eine USB-Schnittselle hat, war es nötig für den Echtzeitbetrieb eine Platine mit externem Prozessor zu verwenden. Der Prozessor startet den Motor und zählt die Lichtschrankenimpulse ist die vorgegebene Zahl der Impulse erreicht wird der Motor gestoppt und der Laptop erhält die Information "fertig" und kann in der Bearbeitung des Programmes weiter gehen. Diese Konzept und seine gut funktionierende Realisierung fand in Zilina große Beachtung.
Die Rektorin der Uni, Frau Prof. Tatiana Č orejová, der Dekan der Fakultät für E-Technik Herr Prof. Milan Dado und viele seiner Kollegen. Der Ehrenpräsidenten von MILSET, Jean Claude Guiraudon und Präsident von MILSET Europa Antoine van Rimbecke sehr viele Aussteller und viele Kollegen von der Fakultät für E-Technik besuchten unseren Stand und ließen sich ausführlich erläutern was die Schüler da gebaut hatten. Natürlich in Englisch.
Für die Schüler war es eine sehr gute Möglichkeit ihre Englischkenntnisse anzuwenden aber dem Einen oder Anderen wurde auch, besser als durch eine schlechte Note, klar, dass er noch was tun muss.
Das untere Bild zeigt unseren Stand so wie er selten war und die beiden oberen Bilder zeigen Jean Claude als guten Beobachter.
Im Jahr 2015 fand der Wettbewerb in Halle statt und die Besten fuhren zur Weltausstellung nach Brüssel. In Brüssel wurden Projekte aus ca. 80 Ländern der Welt mit ca. 1000 Teilnehmern erwartet. Wir hatten mit 9m Standlänge einen der größten Stände.

Vom 6. Sächs. Konstruktionswettbewerb 2013 zur Spielwarenmesse 2014 nach Nürnberg:

Vorführung des Fahrzeuges

Ausbesserung des Raketentransporter

Am Messestand von eitech in Nürnberg


Aufgabe des 6. Sächs. Konstruktionswettbewerbs in Chemnitz war es, einen Transporter für eine kleine Modellrakete zu bauen, der diese zum Startplatz fährt, sie aufstellt und nachher zum Start freigibt. Unsere Lösung sah wie folgt aus:

Es gab eine Zugmaschine die insgesamt 4 Räder hat, die wie bei einem Panzer verschaltet waren (siehe Bild 1).
Dann haben wir einen Auflieger gebaut, auf dem eine spezielle Konstruktion aufgebaut war, die die Rakete festhielt, aufrichtete und dann freigab.

Die Jury stellte bei uns besonders hervor, dass wir unsere Konstruktion besonders stabil war, dass wir Beleuchtung an unserem Gefährt hatten und wegen der stärke der von uns verwendeten Getriebe. Deswegen wurden wir mit einem 1. Preis belohnt, der aus einer Fahrt nach Pfaffschwende im Eichsfeld und Besichtigung der Firma eitech bestand, die die Metallbaukästen für den Konstruktionswettbewerb herstellt. Am 24. September 2013 fuhren wir dann zu eitech um ihnen unser Fahrzeug vorzustellen. Die Leute dort waren sehr begeistert, was wir aus ihrem Metallbaukasten gezaubert hatten und boten uns ihre Hilfe an, das Fahrzeug so zu verbessern, dass es auch den von ihnen neu entwickelten Space Shuttle tragen konnte.

Desweiteren sammelten wir auch schon Ideen für den nächsten (1. Mitteldeutschen) Konstruktionswettbewerb in unserem Projektzentrum in Rabutz. Dann ist die Aufgabe, ein Computer gesteuertes Hochregal-Lager aus Metallbaukasten zu bauen.

Als wir nach 2 Tagen fertig waren konnte sich unseres Fahrzeug mit dem Space Shuttle schon blicken lassen. Wir nahmen das Fahrzeug und sehr viele Metallbaukastenteile mit nach Rabutz, um dort am Wochenende des 18. und 19. Februar 2014 unserer Gefährt zu vollenden. Später hat Dr. Messerschmidt den Raketentransporter mit den Space-Shuttle wieder zu eitech gebracht, damit dieser mit an dem Messestand auf der Nürnberger Spielwarenmesse ausgestellt werden konnte. Das Resultat war gewaltig. Ständig drängelten sich Interessenten um unser Exponat. Die Amerikanischen Space-Shuttle-Fans schossen wie die wilden Fotos und der Messeauftritt war ein voller Erfolg.

Umweltmobil bei der Phebus 2012

Unser Stand

Auf der Base de Loisirs Le Kart’are

Besichtigung der Sonnenöfen


  1. Auf Einladung einer Schule in Lesinan (Südfrankreich) waren Tom Richter, Florian Gläser (beide vom Friedrich-Schilller-Gymnasium Leipzig), Tobias Ratzmann (Ostwald-Gymnasium Leipzig) und Johannes Müller Gymnasium Schkeuditz zu einem Treffen von E-Autobauern. Zustande kam das Treffen dadurch, dass das TöP Rabutz seit der ESE 2010 in Moskau einen schriftliche Erfahrungsaustausch mit der Gruppe von Bruno Lecubain vom Colleg in Lesinnan pflegt. Das ganze wurde vom Technisch ökologischen Jugendprojektzentrum Rabutz organisiert. Neben Dr. Messerschmidt fuhr auch Frau Angela Richter von der INSPIRATA Leipzig mit. Um das E-Fahrzeug zu transportieren war es notwendig mit einem Kleinbus mit Anhänger zu fahren. Der Flughafen Leipzig, das Deutsch/französichen Jugendwerk und die DHL Hub Leipzig ermöglichten durch entsprechende finanzielle Unterstützung diese Fahrt. Wir fuhren am 12.06. gegen 03:00 Uhr in Rabutz los und machten nach 1000km einen Zwischenstop bei Edith und Michael einer sehr netten Familie in der Schkeuditzer Partnerstadt Villfrance. Dort wurden wir sehr freundlich aufgenommen und sehr reichlich und köstlich bewirtet. Als wir am 14. gegen 10:00 Uhr wieder abfuhren, wurden wir noch mit einer sehr reichlichen Marschverpflegung versorgt. Um ca. 16:00 Uhr trafen wir dann in Lesinan ein. Wir wurde als erstes vom Direktor der Schule begrüßt. Danach traf Bruno Lecubain, der Betreuer unserer Partnergruppe, mit den Gasteltern ein. Wir stellten unser Fahrzeug sicher im Schulhof ab und gingen zu einem Begrüßungs-Imbiss durch den Direktor. Wir stellten unser Projektzentrum vor und haben die Gastgeber zu einem Erfahrungsaustausch nach Rabutz ein. Diese Einladung wurde mit Freude angenommen. Danach über nahmen uns die Gasteltern und wir wurden erst mal zum Essen eingeladen. Durch diese Organisationsform war von Beginn an eine rege Sprachkommunikation zwischen de französischen und den deutschen Schüler. Nach einer Nacht mit richtig tiefem Schlaf trafen wir uns 08:00 Uhr und fuhren gemeinsam mit unseren französischen Freunden nach Font Romeu und Mont-Louis dort besichtigten wir mehrere Sonnenöfen. Dort erlebten wir auch wie man Kriegsgerät sehr gut für friedliche Zwecke nutzen kann. Nach dem Grundsatz „Schwerter zu Pflugschaaren!“ wurden aus alten Flackscheinwerfern der Nazis sehr wirkungsvolle Sonnenöfen, die im Brennpunkt des Spiegels gesammelten Sonnenstrahlen können Stahl schmelzen, Keramik brennen und vieles mehr. Wir waren sehr beeindruckt. Am 15.06. trafen wir uns mit Schülern aus verschiedenen Südfranzösischen Schulen, die alle ganz unterschiedliche E-Autos gebaut haben in Pamiers zu einem Leistungsvergleich, den die Solarzeitung Phebus organisiert hatte. Die Gruppen stellten ihre Arbeiten vor und testen gegenseitig die Fahrzeuge. Unser Allradantrieb erregte große Aufmerksamkeit. Unsere Gastgeber hatten alle nur ein treibendes Rad hinten mit dieser Dreiradlösung umgehen sie die Probleme mit dem Differenzial. Es kam zu einem regen Erfahrungsaustausch und wir haben von mehreren Schulen Anfragen erhalten, welche Möglichkeit es gibt unser Zentrum in Rabutz zu besuchen. Am 16.06 fuhren wir dann nach Aigues-Vives zur Base de Loisirs Le Kart’are. Diese Kartbahn hatten unsere französischen Partner für den ganzen Tag gemietet und wir konnten kleine Wettfahrten organisieren. Bei einem kleinen Empfang, den unsere Gastgeber zum Abschluss des Tages gaben haben wir uns dann für die vielen schönen Stunden bedankt und die Gruppen für 2013 zu einem französisch/deutsche E-Autowettbewerb nach Rabutz eingeladen. Diese Einladung wurde von allen Gruppen mit großer Freude angenommen. Am Sonntag hatten uns dann unsere Gasteltern zu einem Picknick am Mittelmeer eingeladen. Gestärkt und mit dem schönen Gefühl neue Freunde gefunden zu haben, mit denen eine interessante Zusammenarbeit begonnen hat fuhren wir dann die ersten 500km unserer Heimfahrt zu Edith und Michael nach Villfrance.
  2. Das TöP Rabutz arbeitet schon seit 2002 mit französischen Partner zusammen. Am Anfang waren es nur Fachkräfte austausche aber 2005 kam eine Gruppe aus San Lou nach rabutz und es wurde ein gemeinsames Projekt bearbeitet, das dann zum Forum in Straßburg gemeinsam vorgestellt wurde.
  3. Die wichtigste Form der pädagogischen Arbeit war die für die Technikpädagogik wesentlich Methode der Projektpädagogik. Im Mittelpunkt der Arbeit stand dabei der Austausch über die verschiedenen technischen Lösungen für das jeweilige Problem.
  4. Im Mai 2013 traffen wir uns dann mit mehreren französischen Gruppen zu einem E-Fahrzeug-Wettbewerb in Rabutz.

Dr. Elk Messerschmidt
Technisch Ökologisches Jugendprojektzentrum Rabutz

Ausstellung in Brüssel 2012

Letzte Vorbereitungen

Janna Lehmann (Leiterin des Europabüros für sächsische Kommunen) an unserem Stand (links)

Der Stand


Bei der diesjährigen belgischen Nationalausstellung waren wir wieder dabei und stellten unser Projektzentrum, aber auch eine Computersteuerung für eitech-Modelle vor. Da wir 4 eitech-Baukästen im Gepäck hatten, konnten die Besucher auch eigene Modelle bauen und vom Computer steuern lassen. Das machte allen viel Spaß und zeigte vielen erst, was man alles mit ein paar Zeilen Programmcode bewirken kann.
Sogar Janna Lehmann, die Leiterin des Europabüros für sächsische Kommunen, besuchte unseren stand und ließ sich ausführlich über das Projektzentrum berichten. Außerdem versprach sie uns im Mai besuchen zu kommen. Alles in allem war es ein voller Erfolg und wir konnten viele neue Kontakte knüpfen.

Peter und Paul Fest in Delitzsch 2012

Auf dem Weg zur Festwiese

Familienfahrt


Beim diesjährigen Peter und Paul Fest in Delitzsch waren wir wieder dabei und boten den Besuchern Fahrspaß mit unseren Elektroautos. Auf dem extra abggrenzten Gelände konnten die Kinder erste Fahrerfahrungen sammeln und unter der Anleitug der Eltern zum Beispiel das rückwärts einparken lernen. Das machte allen viel Spaß und wir konnten uns am Ende des Tages über die Einnahmen freuen, die dem Verein zu gute kommen.

Grüne besuchen das Technisch ökologische Jugendprojektzentrum Rabutz

Die Delegation


Am Freitag, den 04. Mai besuchte eine Delegation der Grünen das TÖP Rabutz. Dr. Claudia Maicher Sprecherin des Landesvorstandes, Barbara Scheller Sprecherin des Kreisvorstandes Nordsachsen, Uta Müller, Oliver Gossel und Bernd Brandner. Bei einem großen Rundgang erl&äuml;uterte Dr. Messerschmidt das Konzept und die Funktion des Projektzentrums. Die Besucher waren beeindruckt eine Einrichtung dieser Komplexit&äuml;t anzutreffen. Besonders die Tatsache, dass in Rabutz moderne Technik von Kindern entwickelt wird, die keinen Schaden in der Umwelt hinterl&äuml;sst. Schelle Flitzer die ihre Energie ausschließlich von Sonne und Wind bekommen. Ein Café das ebenfalls nur mit E-Energie aus eigener Produktion (Umwandlung aus Sonne und Wind). In Rabutz erleben die jungen Leute, dass man nur mit erneuerbaren Energien ein modernes Leben führen kann.

Mehr Infos auf Seite 19 der Zeitschrift "Aufwind" Juni 2012

Umweltmobil und Portalkran auf der Weltausstellung ESI 2011 in Bratislava

Unser Stand

Interessierte Besucher an unserem Stand

Roberto Hidalgo bei einer Testfahrt mit unserem Umweltmobil

Jean Claude bei einer Testfahrt mit unserem Umweltmobil


In der Woche vom 18. bis zum 24. Juli 2011 waren wir zur ESI in Bratislava. Im Gepäck hatten wir 2 Projekte:
Das (wohl weltweit) erste Elektroauto mit Allradantrieb und Radnabenmotoren
und eine selbstentwickelte Steuerung, mit welcher man Modelle von Eitech steuern kann.
Auf der Asstellung, an welcher 962 Personen aus 50 Ländern teilnahmen, davon 659 Kinder und Jugendliche mit 421 Exponaten, erfreute sich unser Umweltmobil besonderer Aufmerksamkeit. Insgesamt konnte unser Stand 250 interessierte Besucher verzeichnen.
Besonders begehrt waren Fahrten mit unserem Umweltmobil, so nahmen Wichtige Persönlichkeiten wie Roberto Hidalgo (Präsident von MILSET) und Jean Claude
(Ehrenpräsident von MILSET) die Chance wahr, mit einem Elektroauto zu fahren.

15 Jähriges Bestehen

Die Rennteams

Unsere Ehrengäste

Groß und Klein beim Autofahren


Am 14. Mai 2011 feierten wir das 15 Jährige Bestehen des Technisch-Ökologischen Projektzentrums in Rabutz.
Unsere Festveranstaltung eröffneten wir mit einem kleinen Formel-E-Autorennen. Dabei konnten sich unsere Besucher und Gäste von der Leistungsfähigkeit unserer Rennwagen überzeugen. Einige Gäste nutzten die Möglichkeit auch selbst mit diesen Rennautos zu fahren.Großes Interesse fand auch die Präsentation unseres Hauses sowie des Vereinsgeländes. Unsere Gartenbahn im Maßstab 1:10 wurde besonders von unseren kleinsten Gästen bestaunt. Dabei konnten wir den Eltern erläutern, dass unsere Lokomotiven grundsätzlich mit Solarenergie aufgeladen werden. Auch unser jüngstes Projekt unserer Gartenbahn - Regio Shuttle - wurde sehr bewundert. Nach diesem umfangreichen Vormittagsprogramm ließen sich unsere Gäste das Mittagessen schmecken. Unsere Festveranstaltung begann 14.00 Uhr: Ehemalige Mitglieder unseres Vereins erzählten von ihrem Leben und wie ihnen der Verein dabei geholfen hat. Daran knüpften auch wichtige Politiker wie Manfred Kolbe (Mitglied des Bundestags), Thomas Colditz (Leiter des Arbeitskreises "Schule, Jugend und Sport" des Sächsischen Landtages) und Dr. Uwe Pfenning (Deutsche Akademie für Technikwissenschaften) an und lobten den Verein für seine Arbeit. Über die dabei übergebenen Spenden haben wir uns sehr gefreut. Insgesamt wurde unsere Arbeit als gelungen, notwendig und wichtig eingeschätzt, die um jeden Preis fortgesetzt werden muss. Das betonte auch M. Kühne, Geschäftsführer der Kühne Autohäuser GmbH, der bereits mehrere Praktikanten bei sich hatte, die durch unsere "Schule" gegangen sind und sehr zufrieden ist. Nach diesem offiziellen Teil haben wir unseren Gästen ein abwechslungsreiches Kulturprogramm geboten. Es war für uns eine interessante und gelungene Festveranstaltung, welche mit einem kalten Buffet und individuellen Gesprächen ausklang. Immer wieder wurde dabei betont, dass Umweltschutz und Technik Spaß machen kann.

ESE 2010 Moskau

Unser Stand

Interessierte Besucher

Der Portalkran


Am 27. 06. 2010 flogen wir, gemeinsam mit den anderen Jugendlichen vom LJBW, vom Flughafen Schönefeld in Berlin zur ESE in Moskau.
Wir, das sind Johannes Müller, Sebastian Geisler und Dr. Elk Messerschmidt vom Projektzentrum Rabutz.
An diesem Tag mussten wir 3.15 Uhr aufstehen, weil unser Flieger bereits 08.30 Uhr flog. Wir kamen mit einer kleinen Verspätung in Moskau an. Es war ein sehr schönes Hotel. Danach erfolgte ein Kommunikations-Training. Am nächsten Tag besichtigten wir die Universität von Moskau und bauten unsere Stände auf. An den darauf folgenden Tagen konnten die Teilnehmer und die Besucher der Ausstellung die Stände besichtigen. Dabei entstanden viele interessante Gespräche in denen wir das Projektzentrum Rabutz und unser Exponat, einen Computergesteuerten Portalkran, vorstellen konnten.
Dieser Portalkran wurde mit dem Metallbaukasten von eitech entwickelt. Das wurde dadurch möglich, dass wir einige mechanische und optische Sensoren sowie eine Schnittstelle zum Computer entwickelt haben.
Diese sollen später von der Firma eitech übernommen werden. Damit sollen dann Jugendliche spielerisch das Steuern von Prozessen mit einem Computer erlernen und auch eigene Modelle bauen können.
Bei der Abschlussveranstaltung wurde uns für unser Projekt die Urkunde „Beste ingeneurische Leistung junger Leute“ überreicht.
Wir machten auch mit einer französischen Gruppe Bekanntschaft, die ebenso wie in unserem Projektzentrum solarbetriebene Elektrofahrzeuge baut. Nach einigen Gesprächen wird nun eine engere Zusammenarbeit angestrebt. Es entstanden noch viele andere Kontakte mit anderen Nationen mit denen wir in Zukunft kooperieren werden. Außerdem wird eine Teilnahme an der Solarralay Toulus - Barzelona angestrebt, dabei würden wir mit zwei Fahrzeugen teilnehmen.
In der Generalversammlung von MILSET Europa stellte Dr. Elk Messerschmidt das Zentrum ausführlich vor und wurde beauftragt, bis Ende September auf dieser Website verschiedene Angebote zu unterbreiten. MILSET wünsch sich, dass Jungen Leute aber vor allem auch Multiplikatoren Rabutz als das „Europäische Jugendkompetenzzentrum für erneuerbare Energien“ nutzen.

Europawoche

Herr Dr. Messerschmidt eröffnet die Veranstaltung

Dr. M. Rößler Landtagspräsident Freistaat Sachsen

Jean Claude Guiraudon Ehrenpräsident der MILSET (rechts) und sein Übersetzer Steffen Stärz (links)

Das Präsidium

Herr Dr. Messerschmidt mit Zertifikat

Das Zertifikat


Am 04.05.2010 begann in Rabutz die Europawoche. Im Rahmen dieser, wurde dem TÖP-Rabutz das Zertivikat „Europäisches Jugendkompetenzzentrum für erneuerbare Energien“ zuerkannt. Schirmherr und Festredner der Veranstaltung war Herr Dr. M. Rößler, Landtagspräsident des Freistaates Sachsen.

Er legte in seinen Reden großen Wert darauf, dass er das Konzept des Projektzentrum bewundert. Außerdem sagte er noch: "Die Rabutzer machen es mit Ideen und Begeisterung vor. Wir brauen mehr dieser Projektzentren und eben solche engagierten Menschen, die sie leiten. Wir brauchen Techniker und Ingenieure." Rößler hofft, dass in Rabutz die inizialzündung erfolgt ist, und die Schulen künftig die jungen Leute besser auf technische Berufe vorbereiten, dies können sie allerdings nicht aleine schaffen. Dies vernahm Herr Dr. Messerschmidt sehr gerne, denn das Projektzentrum würde sich sehr über eine bessere Zusammenarbeit mit den umliegenden Schulen freuen, wie es schon längere Zeit mit der Grundschule in Wisenena geschieht.

Nach der feierlichen Verleihung des Zertifikats durch den Präsidenten von Milset Europa Antoine van Ruymbeke nahmen die Gäste an einem Rundgang durch das Projektzentrum teil. Dabei wurde ihnen viel Wissenswertes über das Projektzentrun mitgeteilt. Besonders stand die offizielle Übernahme der grundhaft sanierten Wohn- und Schlafräume für Projektgruppen und die neu entstandenen Ausstellungsräume im Mittelpunkt des Tages. Natürlich fand auch die Besichtigung des Verkehrsgartens sowie der Holz- und Metallwerkstatt große Aufmerksamkeit. Der Tag klang mit einem gemeinsamen Mittagessen und interessanten Gesprächen erfolgreich aus.

"Es war spannend, etwas Neues kennenzulernen"
berichten bulgarische Jugendliche nach ihrem Treffen in Rabutz in der LVZ

Bulgaren in Rabutz

Workshop in der Werkstatt

Studie E-Fahrzeug

Workshop

EU fördert Jugendtreffen in Rabutz


Rabutz. Das Resümee der Gäste aus Bulgarien fiel durchweg positiv aus. Der gut zweiwöchige Aufenthalt im technisch - ökologischen Projektzentrum in Rabutz ging kürzlich zu Ende (wir berichteten).
"Wir haben dort viel gelernt über erneuerbare Energien, über Elektromobile, aber vor allem über die Chancen einer Zusammenarbeit", stellte der stellvertretende Direktor des Gymnasiums von Chepelare , Ivan Kostadinow, fest. Er leitete die zehnköpfige Abordnung, die sich in Rabutz „zu Hause" fühlte.
Kostadinow freute sich schon auf das nächste Treffen, dann allerdings in Chepelare, einem bekannten Wintersportort in den Rhodopen. Elk Messerschmidt, Leiter des Projektzentrums versprach schon mal im Namen der deutschen Teilnehmer: Wir werden bei euch genau so emsig arbeiten, wie ihr es bei uns getan habt. Damit am Ende schöne Ergebnisse vorliegen. Den Aufenthalt in Nordsachsen hatte maßgeblich die EU aus dem Förderprogramm "Education and Culture - Jugend in Aktion" unterstützt.
Wie viele andere war der 17 - jährige Radoslav Botew das erste Mal in Rabutz. „Es war keine Stadt, es gab nichts zu spielen und W- lan hatten wir auch nicht. Aber im Laufe der ersten Woche bin ich immer sehr früh aufgestanden und war immer sehr gespannt, was es Neues zu lernen gab. Ich hatte hier viel Spaß und wäre gern noch geblieben. " Nora Hadzimateva (17)war beeindruckt von dem kleinen Ort an der Landesgrenze zu Sachsen- Anhalt. "Er ist noch sehr ursprünglich." Überrascht hatte sie, dass aus dem E- Rennauto, mit dem sie fahren durfte, keine Abgaswolke aufstieg. „Ich möchte, daß in meiner Stadt alle Autos elektrisch fahren."
Für Kristina Chakurowa (16) war das Bemerkenswerte, daß sie einmal mehr gelernt habe, daß man gemeinsam vieles schaffen und dabei trotzdem viel Spaß haben kann."
Zur Abschlußveranstaltung packte Georgi Dichev (17) noch mal seinen Dudelsack aus und unterhielt damit die gemischte Runde, die sich nach den Tagen des Aufenthaltes bereits auf das Wiedersehen freute. Alle empfanden diese Musik als eine schöne Brücke zwischen Bulgarien und Deutschland. Zum Schluß überreichten die Gastgeber noch kleine Erinnerungsgeschenke, die vom Leader - Management als auch von der Firma Kühne gesponsert worden waren.

Ditmar Wohlgemuth

Angebote Workshops 2011