Wer sind wir?

Das Projektzentrum Rabutz


Seit 1996 ermöglicht das Technisch-Ökologische Projektzentrum (TÖP) Rabutz interessierten Schülern und Jugendlichen außerhalb des Schulunterrichts an aktiver Technikbildung teilzunehmen. Die Nachwuchs-Techniker können durch das TÖP Rabutz in Arbeitsgemeinschaften verschiedene Projekte bearbeiten, ihr Wissen einbringen und die Ergebnisse auf internationalen Technik-Messen mit Nachwuchs-Technikern aus der ganzen Welt austauschen.

Das TÖP Rabutz wird von einem gemeinnützigen Verein getragen und finanziert sich überwiegend durch Spenden.

Sächsischer Bürgerpreis 2019 geht an Dr. Elk Messerschmidt

Dr. Elk Messerschmidt
mit Ministerpräsident Kretschmer

Die Urkunde


Der sächsische Bürgerpreis 2019 in der Kategorie Schöpfung bewahren – Natur schützen (Umwelt) geht an Dr. Elk Messerschmidt, den Leiter des Technisch-Ökologischen Projektzentrums Rabutz.

Die Jury befand: Dr. Elk Messerschmidt vermittelt Kindern und Jugendlichen Wissen über erneuerbare Energien und den schonenden Umgang mit Natur und Umwelt. Im Verein Rennstall Rabutz werden elektrogetriebene Kleinrennwagen gebaut. Auf seine Initiative werden diese mit Solarmodulen aufgeladen und betrieben. Die Schüler sollen einen Zugang zur Technik finden und erleben, dass ein Leben mit erneuerbaren Energien möglich ist und die Bedingungen und Grenzen hierzu kennenlernen.

Am 14. November 2019 wurde der Preis in der Unterkirche der Dresdner Frauenkirche zum neunten Mal vergeben. Der mit 5.000€ dotierte Preis wird von der Stiftung Frauenkirche Dresden und der Kulturstiftung Dresden der Dresdner Bank gestiftet und jeweils in den Kategorien "Demokratie", "Menschen", "Heimat", "Umwelt" und "Welt" vergeben.

Ministerpräsident Kretschmer lobte das vielfältige bürgerschaftliche Engagement im Freistaat: »Der Sächsische Bürgerpreis ist eine wunderbare Gelegenheit, den Menschen zu danken, die sich in beeindruckender Weise einbringen. Ohne die unzähligen engagierten Bürgerinnen und Bürger in diesem Land ist keine Demokratie zu machen. Die diesjährigen Preisträger und die vielen Nominierten stehen beispielhaft für den Gemeinsinn, die Mitmenschlichkeit und für den Zusammenhalt hier bei uns im Freistaat.«

Hier das Video zur Preisverleihung:

... zurück von großer Fahrt! - Die MILSET ExpoScience International 2019

MILSET Präsident Antoine van Rymbeke überreicht Dr. Messerschmidt die Urkunde

Unser Stand auf der ESI 2019 in Abu Dhabi

Prominenter Besuch:
MILSET Prasident
Roberto Hidalgo

Unser Team


Nachdem das Projektzentrum Rabutz nach 15 Jähriger erfolgreicher Zusammenarbeit mit MILSET, der größten MINT-Jugendorganisation der Welt, und nach 5 jähriger erfolgreicher Partnerschaft am 20.08. zur Generalversammlung von MILSET-Europa in Sofia in die große MILSET-Familie aufgenommen wurde, fuhren wir schon eine Woche später als Vollmitglied zur Weltausstellung nach Abu Dhabi.
(Bild 1: MILSET Präsident Antoine van Rymbeke überreicht Dr. Messerschmidt die Urkunde)

Dort stellten 2000 Jugendliche aus 50 Ländern der Erde 600 interessante Exponate aus und erläuterten diese in Englisch. Besonders beeindruckend war die herrliche Atmosphäre.
(Bild 2: unser Stand in Abu Dhabi)

Jugendliche aus Ländern, deren Politiker sich gegenseitig mit Krieg drohen, erläuterten sich ihre Arbeiten, feierten miteinander und alle vertrugen sich.
Das ist das Wesen der MILSET-Familie. Als bekannt wurde, dass ein Kosmonaut aus den Vereinigten Emiraten mit einer russischen Rakete zur ISS geflogen ist, wurden beide Delegationen herzlich beglückwünscht.
Bei einer Begegnung unserer Gruppe mit den rumänischen Teilnehmern wurden wir offiziell zur nächsten ESE nach Rumänien eingeladen. Wir nahmen natürlich freudig an und berieten bereits, welches Exponat wir ausstellen werden.

Wir stellten in Abu Dhabi zwei Exponate aus:
1. Die Formel E als das Projekt für technikinteressierte Mädchen und Jungen:
Dieses Projekt stellten wir mit einem selbst gedrehten Video und aussagekräftigen Plakaten vor.
2. Unseren selbst entwickelten Transportroboter.
Dieser Transportroboter findet seinen Weg mit drei Reflexions-Lichtschranken allein, die Transportobjekte greift er pneumatisch.

Aber erst einmal musste hart gearbeitet werden, der Kranaufsatz konnte nicht mehr bewegt werden, der Winkelgeber (ein Potentiometer) hatte eine gebrochene Welle. Der Aufsatz musste fest auf dem Fahrwerk montiert und dann das Ganze neu programmiert werden, alle Drehungen des Kranes mussten ja jetzt mit dem Fahrwerk durchgeführt werden.

Folgen Sie dem Link und Sie können dem Roboter bei der Arbeit zu schauen.

Am letzten Tag besuchte uns MILSET-Präsident Roberto Hidalgo und war sehr beeindruckt von unseren Exponaten. Jose der Leiter der nächsten ESI in Mexiko interessierte sich besonders für das Exponat Transportroboter. Besonders interessant war für ihn, dass wir das Gerät mit einem ganz normalen Metallbaukasten konstruiert haben. Natürlich ist das besonders gut möglich mit den Baukästen der Thüringer Firma Eitech. Diese Baukästen verfügen nur ganz wenig über halbfertige Baugruppen und sind damit für kreative Arbeit besonders gut geeignet. Die erforderliche Steuer-Platine auf Arduino-Basis wird ebenfalls von Eitech geliefert.
(Bild 3: Präsident Roberto Hidalgo nahm sich für ausführliche Gespräche mit uns viel Zeit)

Er war sehr erfreut als wir ihm sagten: „Gerne nehmen wir die Einladung zur ESI 2021 nach Mexiko an“. Als wir dann noch darüber berichteten, dass wir drei Formel E Flitzer im Maßstab 1:10 mit- bringen und diese können dann von den anderen Teilnehmern mit Funksteuerung gefahren werden war schnell entschieden, dass die Mexikaner unseren Parcours im Maßstab 1:10 nachbauen und so das Rabutzer Projekt in Mexiko im Kleinen entsteht.
Da dieses Projekt ja durch den VITW getragen wird und die Markenrechte beim VITW sind können Jugendprojekte jederzeit sich kostenlos einbringen und unsere Erfahrungen nutzen.

Das war für Präsident Roberto auch sehr wichtig deshalb, soll unsere Präsentation zur ESI 2021 eine wichtige Anregung für andere Gruppen sein. Unter seiner Leitung arbeiten in 5 Kontinenten (Nord- und Südamerika, Afrika, Europa und Asien) Jugendvereine und Clubs an MINT-Projekten und wenn es gelingt einige, davon für Formel E zu gewinnen wäre das ein guter Beitrag zum Klimaschutz.
(Bild 4 Gruppenfoto am Stand mit Präsident)

Für die Rabutzer gab es aber erstmal noch keine Ruhe. Am Donnerstag, dem 03.10. begann der Aufbau des Standes auf der Hobby-Messe in Leipzig. Dort wurde der Roboter vorgestellt. Darüber hinaus führten wir für Schulen Workshops durch, dazu bekamen wir von Eitech 30 Baukästen und jeder Schüler der ein Modell richtig fertig gestellt hat, nahm das Modell und den Baukasten mit nach Hause.

Übrigens wird der Transportroboter noch diesen Monat bei „Jugend forscht“ eingereicht...

AG-Leiter gesucht

Dr. Elk Messerschmidt
Leiter des TÖP Rabutz


Derzeit suchen wir interressierte Senioren und engagierte Menschen, die als AG-Leiter bereit sind, jeweils 4-6 Jugendlichen in der Arbeit im Projektzentrum unter die Arme zu greifen und sie anzuleiten.

Interesse? Kontaktieren Sie uns per Mail oder Telefon!

Mehr Informationen...

Teilnahme an der ESE 2018 in Gdynia (Polen)

MILSET ESE 2018

Die deutsche Delegation

Unsere Projekt LICA


Nach längerer Pause haben wir im Juli 2018 wieder an einer internationalen Jugend-Technik-Ausstellung von MILSET teilgenommen. Insgesammt 119 Projekte aus 27 Ländern wurden von über 300 Teilnehmern vom 16. bis 22. Juli vorgestellt.

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Teilnahme an Jugend forscht 2018

Jugend forscht


Für viele junge Techniker kommt es einem Traum gleich, einmal im Leben an “Jugend forscht” teilzunehmen und sich selbst mit einem eigenen Projekt verwirklichen zu dürfen. Für uns, ein kleines Team von technisch interessierten Jugendlichen aus dem Technisch-Ökologischen Projektzentrum Rabutz, wurde dieser Traum nun Wirklichkeit.

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Auszeichnungen
Gewinner der European Kids-Trophy 2005

Zertifikat "Europäisches Jugendkompetenzzentrum für erneuerbare Energie"

Logo des Rennstall Rabutz

Deutscher Engagementpreis

Link zum VITW

Link zum Dfjw

Link zu Milset


Allgemeines:

Dem Technisch-Ökologischen Projektzentrum Rabutz ist es gelungen zu einem sehr komplexen und vielschichtigen Projekt heranzuwachsen. Junge Leute erfahren hier, dass Themen wie Technik und Ökologie durchaus auch Spaß machen können.

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